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Janáček, Lachische Tänze und Saporoschische Tänze

VenueRudolfinum
CalendarDo. 08 Apr. 2027
Inhalt / Details

Die Verbindung der Lachischen Tänze (ursprünglich walachisch) zur Bewegung liegt auf der Hand. Janáček komponierte sie im Jahr 1888, und manchmal wurde sogar zu dieser Musik getanzt. Heute ist das nur selten der Fall, doch vielleicht ist das schade, und die Frage ist, ob ein ebenso begeisterter Choreograf wie Marko Ivanović es einfach dabei belassen wird…

Besetzung

Dauer des Programms: 2 Stunden
Ab 12 Jahren

 

Mitwirkende

Tschechisches Philharmonisches Jugendorchester
Marko Ivanović Dirigent
Petr Kadlec Moderator

 

Die Verbindung der Lachischen Tänze (ursprünglich walachisch) zur Bewegung liegt auf der Hand. Janáček komponierte sie im Jahr 1888, und manchmal wurde sogar zu dieser Musik getanzt. Heute ist das nur selten der Fall, doch vielleicht ist das schade, und die Frage ist, ob ein ebenso begeisterter Choreograf wie Marko Ivanović es einfach dabei belassen wird…

Die Lachischen Tänze sind leicht im Geist, doch die sinfonische Rhapsodie Taras Bulba ist weitaus ernster. Sie entführt uns in Gogols gleichnamige Erzählung. Auch hier können wir Bewegung betrachten, allerdings in einem sehr übertragenen Sinn des Wortes. Wie setzt Janáček das große Drama menschlichen Mutes und Heldentums in Bewegung? Wie beschleunigt er es, warum lässt er es manchmal stillstehen und wann verleiht er ihm Flügel, um in die Ferne zu schweben?

Das Programm basiert auf einem musikalischen Teil, aber auch auf gesprochenem Wort, das ausschließlich in tschechischer Sprache vorgetragen wird. Das Programm wird nicht mit englischen Untertiteln versehen.

Das Tschechische Studentenphilharmonie-Orchester wird vom Hauptpartner der Tschechischen Philharmonie, der ČEZ-Gruppe, unterstützt.

Veranstaltungsort
Rudolfinum

Das Rudolfinum ist eines der erwähnenswertesten Gebäude in Prag. Es ist ein im Stil der Neorenaissance errichtetes Konzert- und Galeriegebäude am rechten Ufer der Moldau in der Prager Altstadt (Staré Město) in Prag.

Das herausragende Gebäude aus hellem Sandstein wurde im Auftrag der böhmischen Sparkassen von den beiden Architekten Josef Zítek und Josef Schulz in den Jahren 1876–1884 errichtet. Die gerundete Fassadengestaltung lehnte sich an die der Dresdner Semperoper an. Schirmherr war Kronprinz Rudolf. Nach ihm und seinem kunstliebenden Vorfahren Kaiser Rudolf II. wurde das Gebäude benannt.  Es war von Anfang an als ein Haus der Künstler (Dům umělců) konzipiert und sollte der Pflege der Musik und der Bildenden Künste dienen. Das Rudolfinum wurde am 7 Februar 1885 eingeweiht, als es sich dem Unterhaus der Tschechischen Republik angeschlossen hat. In der neu gegründeten Tschechoslowakei wurde das Haus im Jahr 1920 zum Abgeordnetenhaus umgestaltet. Erst nach der deutschen Besetzung unter den Nazis ab 1938 wurde das Gebäude dem ursprünglichen Zweck zugeführt. Anfänglich arbeiteten dabei nur tschechische Arbeiter, die bewusst statt der Statue von Felix Mendelssohn Bartholdy jene von Richard Wagner entfernten. Nachdem dieser „Irrtum“ aufflog, wurde der Rückbau durch deutsche Arbeiter fortgesetzt. Nach dem Zweiten Weltkrieg residierte in dem Haus nochmals kurz das tschechische Parlament. Seit 1946 dient das Gebäude aber wieder als Konzert- und Ausstellungsstätte. Dazu beherbergt es verschiedene Konzertsäle. Deren größter, der sogenannte Dvořák-Saal, ist die Heimstatt des wichtigsten klassischen Prager Orchesters, der Tschechischen Philharmonie. Hier finden auch wichtige Konzerte des Musikfestivals Prager Frühling statt. Konzert Aktivitäten wurden während der deutschen Besatzung wiederhergestellt, aber die generelle Sanierung, speziell der Galerie fanden bis 1992 nicht statt. Nach der Generalsanierung durch den Architekten Karel Prager im Jahr 1992, das Rudolfinum wurde der sitz des Tschechischen Philharmonie und der Galerie Rudolfinum.

Anreise:

Wenn Sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln reisen, steigen Sie an der Staroměstská Metro Station (Linie A), Straßenbahn Station (Nr. 17, 18 und 53) oder Bus Station (Nr. 207)

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