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Rigoletto - Oper Prag 2016 Karten

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Rigoletto - Oper Prag 2016

Spielstätte: Staatsoper Prag

 
Wilsonova 4
110 00 Praha 1
Czech Republic
 
 
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Nächste Vorstellung (siehe Kalender der Saison für andere Termine)
 
Event-Details
 
Komponist: Giuseppe Verdi

Rigoletto, das erste Werk der „trilogia popolare“ Verdis, war von Beginn an ein durchschlagender Erfolg: 1851 in Venedig uraufgeführt, bringt es die großen Themen des Komponisten in den Vordergrund: Ein zentrales Verhältnis von Vater und Tochter, die Unerbittlichkeit des Schicksals, Liebe, Rache und Aufopferung sowie einen fokussierten Blick auf das Leid der gesellschaftlichen Außenseiter. Ungebrochen hält sich Rigoletto in den internationalen Spielplänen, alleine an der Wiener Staatsoper war das Werk bisher an die 700mal zu erleben. Nach mehr als 30 Jahren – die letzte Premiere dieser Oper war im Jahr 1983 – wird Rigoletto nun im Haus am Ring neu herausgebracht. 

Inhaltsangabe

 

Erster Akt
Bei einem Fest erzählt der Herzog von Mantua, dass er seit Wochen einer ihm unbekannten jungen Frau nachstellt. Treue findet er lächerlich, für ihn sind alle Frauen attraktiv. Gerade hat er,  angestachelt von seinem Hofnarren Rigoletto, Gräfin Ceprano im Visier. Marullo berichtet den anderen Höflingen von seiner neuesten Entdeckung: Der hässliche Rigoletto scheint eine Geliebte zu haben. Da Rigoletto am Hof verhasst, jedoch unangreifbar ist, wollen sich die Höflinge – unter Anführung von Graf Ceprano – an ihm rächen und  planen die Entführung seiner vermeintlichen Geliebten. Als Rigoletto den Grafen Monterone, der den Herzog wegen der Entehrung seiner Tochter anklagt, verhöhnt, verflucht Monterone den Despoten und seinen zynischen Funktionär.  ​

Auf dem Heimweg begegnet Rigoletto dem Auftragsmörder Sparafucile. Als der ihm unvermutet seine Dienste anbietet, zeigt sich Rigoletto interessiert. In Sparafucile erkennt er sein eigenes Spiegelbild, beide sind sie Außenseiter. Beunruhigt von Monterones Fluch macht Rigoletto die Gesellschaft und sein zweifelhaftes Metier verantwortlich für seine eigene Bösartigkeit.​

Bei seiner Tochter Gilda, die er, abgeschieden von der Welt, versteckt hält, will Rigoletto alles Glück finden, das ihm das Leben verwehrt. All ihren Fragen nach ihrer und seiner Identität weicht er aus. Aus Angst, sie zu verlieren, verbietet Rigoletto seiner Tochter außer dem Kirchgang jeglichen Kontakt zur Außenwelt. Dennoch macht ihr heimlich ein junger Mann den Hof. Es ist der Herzog, der sich als mittelloser Student ausgibt. Als Rigoletto das Haus verlässt, bestürmt der Herzog Gilda mit Liebeserklärungen, die ihre Mädchenträume scheinbar wahr werden lassen. Lärm auf der Straße zwingt den Herzog zum Aufbruch: Die Höflinge kommen, um Rigolettos „Liebchen“ zu entführen. Rigoletto, durch eine Maske blind gemacht, unterstützt sie sogar dabei – im Glauben, dass die Gräfin Ceprano geraubt werde. Zu spät erkennt Rigoletto die Wahrheit.  ​

Zweiter Akt
Der Herzog findet das Haus Rigolettos verlassen vor. Er klagt um die verlorene Geliebte, für die er erstmals tiefe Zuneigung zu empfinden glaubt. Am Hof erfährt er, dass Gilda von seinen Höflingen in den Palast verschleppt worden ist, und eilt zu ihr. Verzweifelt sucht Rigoletto nach seiner Tochter, doch die Höflinge lassen ihn ins Leere laufen, selbst als er ihnen eröffnet, dass sie nicht seine Geliebte, sondern seine Tochter entführt haben. Als der Herzog Gilda fortschickt, versucht sie sich ihrem Vater anzuvertrauen. Doch Rigoletto denkt nur noch an blutige Rache.   ​

Dritter Akt
Um Gilda endlich von ihrer Liebe zum Herzog „zu heilen“, führt Rigoletto sie zum Hause Sparafuciles und zwingt sie mitanzusehen, wie sich der Herzog mit der Prostituierten Maddalena (Sparafuciles Schwester) vergnügt. Rigoletto schickt seine Tochter fort, um die gemeinsame Flucht vorzubereiten, und beauftragt Sparafucile, den Herzog zu töten. Doch Gilda kehrt heimlich zurück und wird Zeugin, wie Maddalena ihren Bruder überredet, anstelle des Herzogs den Erstbesten zu ermorden, der vor Mitternacht vorbeikommt. Da steht Gildas Entschluss fest, sich für ihre Liebe zu opfern. Sie klopft an die Tür.​

Ein wenig später übergibt Sparafucile Rigoletto die Leiche in einem Sack. Im Augenblick seines größten Triumphes – Rigoletto fühlt sich als allmächtiger Rächer – hört er die Stimme des Herzogs.  Entsetzt öffnet er den Sack und sieht seine sterbende Tochter. Ohne den Lauf der Dinge zu verstehen, macht Rigoletto den Fluch Monterones für die Tragödie verantwortlich.​

 
Programm
 

Giuseppe Verdi - Rigoletto
auf Italienisch mit Tschechischen und Englischen Übertitteln

 

Libretto: Francesco Maria Piave
Dirigent: Hilary Griffiths, Richard Hein, Andreas Sebastian Weiser
Regie: Karel Jernek
Sets: Zbyněk Kolář
Kostüme: Olga Filipi
Choreinstudierung: Adolf Melichar
Choreographie: Daniel Wiesner


Staatsoper Orchester, Chor der Staatsoper


Herzog von Mantua: Peter Berger, Tomáš Juhás, Michal Lehotský, Ľudovít Ludha, Vincent Schirrmacher
Rigoletto: Miguelangelo Cavalcanti, Richard Haan, Ivan Kusnjer
Gilda: Simona Houda-Šaturová, Jana Sibera, Yukiko Šrejmová Kinjo
Sparafucile: Ivo Hrachovec, Oleg Korotkov, Ladislav Mlejnek
Maddalena: Sylva Čmugrová, Jana Sýkorová, Andrea Tögel Kalivodová
Giovanna: Sylva Čmugrová, Erika Vocelová Jarkovská
Monterone: Miloš Horák, Oleg Korotkov, František Zahradníček
Marullo: Jiří Brückler, Martin Matoušek
Borsa: Václav Sibera, Ondřej Socha
Graf Ceprano: Ivo Hrachovec, Lukáš Hynek-Krämer, Roman Vocel
Gräfin Ceprano: Lubomíra Popova Alabozova, Erika Vocelová Jarkovská
Eine Seite: Petra Břicháčová, Šárka Knížetová, Gabriela Pešinova

 
Spielstätte
 
Staatsoper Prag
 

Die Staatsoper heute
Die Staatsoper (früher die Staatsoper Prag, zwischen 1948 und 1992 das Smetana-Theater, und ursprünglich das Neuen Deutsche Theater) ist seit 2012 ein Teil des National Theatre. Die Oper und Ballett Ensembles geben Repertoire Auftritte an der Staatsoper.


Geschichte
Die Staatsoper Prag bleibt in dem Gebäude, das am 5. Januar 1888 als Prager deutsche Szene mit der Aufführung von Wagners Oper „Die Meistersinger von Nürnberg“ eröffnet wurde. Im 19. Jahrhundert, Prager Deutsche Szene spielten im Ständetheater. Der Wunsch nach einem eigenen Theater führte zu Verhandlungen im Jahre 1883 für den Bau eines neuen Theaters Gebäude für die Deutsche Theater Gesellschaft. Im Laufe der nächsten drei Jahre wurde ein Entwurf erarbeitet und an das Wiener Atelier Fellner und Hellmer übergeben. Für die Gestaltung war der Architekt des Wiener Stadttheaters Karl Hasenauer zuständig, während der Prager Architekt Alfons Wertmüller an der Konstruktion nahm Teil. Finanzierung wurde aus privaten Sammlungen gewährleistet. Mit seinem geräumigen Auditorium und Neo-Rokoko-Dekoration, dieses Theater Gebäude zählt zu den schönsten in Europa.

 

Anreise

Auto
​Auf Wilsonova Straße, von der linken Spur in der Nähe der Staatsoper nehmen Sie die Auffahrt zur Slovan oberirdische Garage.


Straßenbahn


Tagsüber Straßenbahn Nr. 11 bis zur Haltestelle "Muzeum", durch die Unterführung unter Legerova Straße in Richtung des Nationalmuseum, an der Kreuzung rechts entlang des Neuen Gebäudes des National Museums.

 

Tagsüber Straßenbahnen Nr. 3, 9, 14 und 24 oder in der Nacht Straßenbahnen Nr. 51, 52, 54, 55, 56 und 58 bis zur Haltestelle "Václavské náměstí", dann zu Fuß bergauf auf der linken Seite des Wenzelsplatz bis zum Ampel über Wilsonova und Vinohradská Straßen. Dann links ab entlang des neuen Gebäudes des National Museums.

 

Metro
Nehmen Sie Linien A und C (grün und rot) bis zur Haltestelle “Muzeum” , und dann zu Fuß entlang des neuen Gebäudes des National Museums.

 

 
 
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